Volles Haus bei der Seerose
Am 31.01.2025 richtete die Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. ihr traditionelles Er- und Sie-Schießen aus. Schützenmeister Manfred Meinert freute sich über 31 Teilnehmer (14 Damen und 17 Herren). Unter den 13 Gästen (9 Damen und 4 Herren) durfte Meinert u. a. auch den 1. Bürgermeister Harald Stadler mit seiner Frau Tanja begrüßen.
Als Besonderheit dieser Veranstaltung stellte sich heraus, dass nicht eine versierte Schützin, sondern Natalia Wesgeim, die Mutter des „Jungschützen“ Albert Wesgeim, als Damensiegerin mit 446 bei maximal 720 Punkten hervorging. Bei den Herren verhielt es sich ähnlich, denn Ekkehard Bender ist erst seit September 2023 bei der Schützengesellschaft. Mit seinen 477 Punkten konnte er sich vor den etablierten Schützen an die erste Position setzen.
Ein solches Ergebnis ist möglich, so Meinert, wenn auf sogenannte Glücksscheiben geschossen wird! Eine Glücksscheibe ist im Gegensatz zu einer Zielscheibe, die aus zentrischen Ringen besteht, in mehrere Quadrate mit Ziffern eingeteilt.
Sportleiter Roman Martinec wies jeder Schützin bzw. jedem Schützen auf der elektronischen Schießbahn vier Glücksscheiben à 10 Schuss zu. Während die Summe aller vier Scheiben oben genanntes Ergebnis hervorrief, wurde die jeweils beste Einzelscheibe der Frau bzw. des Mannes zur Paarbildung per PC-Ranking verwendet. Bei der Einzelscheibe liegt die maximale Trefferzahl bei 180 Punkten.
Den ersten Platz mit 291 Punkten erzielte die Paarung Regina Ritter mit 138 Punkten und Ekkehard Bender, der 153 Punkte für sich verbuchen konnte.
Konstant wie im Vorjahr (136 Punkte) erarbeitete sich Lenka Martincova 137 Punkte, ihr diesjähriger Partner Helmut Burkhardt erkämpfte 143 Punkte. Die Summe von 280 Punkten führte somit zu Platz zwei.
Den dritten Platz erreichten Lieselotte Frommer mit 136 Punkten und Sven Ascher mit 133 Punkten, in Summe 269 Punkte. Insgesamt wurden 12 Paare prämiert, wobei sich die Schützinnen sowie die Schützen jeweils über eine Flasche „Zielwasser“ freuten.
Das Er- und Sie-Schießen war nicht nur ein Wettkampf mit besonderen Modalitäten, sondern auch ein gelungenes Zusammenkommen in geselliger Runde, dank der vielen Helferinnen und Helfer für die Organisation und die Bewirtung mit Speis und Trank.
Die Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. führte am 02. November ihre Königsfeier 2024 durch. Manfred Meinert, 1. Schützenmeister, freute sich über 29 Besucher. Bei seiner Eröffnung stellte er die Besonderheit des Königschießens und der folgenden Königsfeier im Jahresprogramm eines Vereins heraus. Aus diesem Grund bedankte er sich mit Nachdruck bei den Mitgliedern sowie den Gästen, die der Feier den würdigen Rahmen verliehen. Meinert begrüßte insbesondere Herrn Günther Krauß von der SPD mit Gattin und Herrn Albert Schweiger, Sektionsehrenschützenmeister und Gauehrenmitglied. Leider musste Meinert Herrn Bürgermeister Harald Stadler entschuldigen, der sonst immer zu den Veranstaltungen der Schützengesellschaft kommt.
Um es vorweg zu nehmen, die Königsproklamation in der Disziplin Luftgewehr zeigte die Formsteigerung von Lenka Martincova auf. Noch im Vorjahr freute sie sich über die Würde der Vizekönigin und nun, im Jahr 2024, gelang ihr mit einem 18,0 Teiler der Sprung an die Spitze, nämlich zur Luftgewehrkönigin! Bereits vor zehn Jahren, also 2014, erkämpfte sie sich ebenfalls diesen Titel.
Die Würde des Luftgewehrvizekönigs errang Wolfgang Frommer mit einem 72,0 Teiler.
Der Pistolenkönig Christof Riedl (653,3 Teiler) übernahm die Königskette von Michael Meinert, der wiederum zum Vizekönig (673,1 Teiler) ausgerufen wurde.
Den Titel des Jugendkönigs konnte Albert Wesgeim mit seinem Paradeschuss, einem 367,1 Teiler, verteidigen.
Lieselotte Frommer trug sich mit ihrem 126,2 Teiler nun zum 16ten Male in die Liste der Schützenliesl ein.
Eröffnet wurde der Reigen der Ehrungen jedoch mit der Bekanntgabe der 15 Jahresmeister, die über die wöchentlichen Trainingsabende ermittelt werden. Nur wer mindestens 15-mal beim Freitagsschießen ein Resultat vorweisen kann, kommt in die Wertung, denn die besten 15 Ergebnisse tragen zu dem Siegerdurchschnitt bei. Im Schießjahr 2023/24 schafften diese Vorgabe drei Schützinnen sowie 12 Schützen, die mit einem Speisengutschein belohnt wurden, der bei einem gemeinsamen Essen aller Aktiven und deren Begleitung einzulösen ist. Herauszuheben ist Wolfgang Frommer, der einen Durchschnitt von 315,74 Ringen bei jeweils 30 Schuss erzielte und beständig an 37 Wertungen teilnahm.
Die Ehrungen wurden mit der Verleihung der sieben Wanderpokale fortgeführt, deren Gewinn den besten Teiler voraussetzt. Den Markus Meichel Schüler- und Jugendpokal gewann Albert Wesgeim mit einem 259,2 Teiler. Roman Martinec konnte mit seinem 192,0 Teiler den Kampf um den Fritz Heuschneider-Teller für sich entscheiden. Der Trapp-Zinnteller ging an Wolfgang Frommer (57,4 Teiler). Lieselotte Frommer konnte gleich zwei Pokale für sich verbuchen und zwar den der Sparkasse (26,0 Teiler) und den der CSU-Fraktion (67,4 Teiler). Den Pokal der Hypo-Bank erhielt mit einem 75,8 Teiler Josef Szabo. Herauszuheben ist hier der Pokal der SPD-Fraktion, denn ein Repräsentant konnte diesen direkt überreichen. Meinert bat Günther Krauß um ein Grußwort und im Anschluss die Ehrung vorzunehmen. Gerne kam er dieser Aufforderung nach. Herr Krauß erwähnte u. a. in seinem Grußwort, dass er der Schützengesellschaft verbunden sei, denn sein Sohn war als Jugendlicher bei der Seerose Mitglied und hat mit dem Training die Konzentration und weitere wertvolle Eigenschaften verinnerlicht. Anschließend verlas er die Gewinner des dritten und zweiten Platzes und überreichte den SPD-Pokal an Christian Ritter, der diesen mit einem 33,2 Teiler gewann.
Meinert setzte die Preisverleihung mit den sog. „Scheiben“ fort.
Die Festscheibe erhielt mit einem 32,2 Teiler Roman Martinec. Ein 22,0 Teiler war der Siegtreffer für Helmut Burkhardt, der freudig den Preis der Glücksscheibe entgegennahm. Besonders zu erwähnen ist der Preis der Fritz Leykauf-Scheibe, den dieser anlässlich seines Geburtstages auslobte. Der glückliche Gewinner war auch hier Helmut Burkhardt mit einem 32,2 Teiler. Neben Luftgewehr und –pistole sowie Auflage und Freihand wurden fünf Meisterscheiben ausgeschossen. Bei diesem Wettkampf zählt, wer bei fünf Schüssen die meisten Ringe erzielt. Christian Ritter erreichte als Freihandschütze bemerkenswerte 52,0 Ringe in Zehntelwertung. Albert Wesgeim erzielte 48,4 Ringe in der Jugendklasse. Bei Luftgewehr Auflage gewann Wolfgang Frommer mit 53,46 Ringen und bei Luftpistole Auflage führten 49,8 Ringe zum Sieg von Roman Martinec. Die Meisterscheibe für die Disziplin Luftpistole errang Michael Meinert mit 49,4 Ringen.
Am Ende der gelungenen Veranstaltung rief der 1. Schützenmeister ein Hoch auf die neuen Majestäten aus und alle im Raum stimmten in die Huldigung ein!
Könige von links: 1. Schützenmeister Manfred Meinert, Ehrensektionsschützenmeister Albert Schweiger, LG Vizekönig Wolfgang Frommer, LP König Christof Riedl, LP Vizekönig Michael Meinert, Jugendkönig Albert Wesgeim, Vertreter der SPD Günther Krauß
Jahresmeister: 1. Schützenmeister Manfred Meinert, Ehrensektionsschützenmeister Albert Schweiger, Albert Wesgeim, Roman Martinec, Wolfgang Frommer, Raphael Matz, Helmut Wüst, Helmut Burkhardt, Olaf Nofke, Josef Szabo, Günther Krauß
Sitzend: Lenka Martinec, Lieselotte Frommer
Pokalgewinner: 1. Schützenmeister Manfred Meinert, Roman Martinec, Christian Ritter, Josef Szabo, Albert Wesgeim
Sitzend: Wolfgang Frommer, Lieselotte Frommer
Als Abschluss des Meisterschaftsjahres 2024 fanden in Hochbrück die Bayerischen Herbstmeisterschaften in verschiedenen Disziplinen statt.
Am Sonntag den 15.September fuhren unsere Mitglieder Lieselotte und Wolfgang Frommer nach München auf den ehemaligen Olympiaschießstand. Sie hatten Startkarten für 100 Meter KK Auflage und 50 Meter KK liegend . Bei stürmischem Wind und niederen Temperaturen gingen beide um 13:30 an den Stand. Die Windfahnen spielten verrückt, Nach 15 Schuss waren die Finger ganz schön klamm. Aber beide gaben ihr bestes.
In Hochbrück wird bei 100 Meter auf Elektronikscheiben geschossen. Also gibt es die Zehntelwertung bei 30 Schuss. Lieselotte Frommer ging mit 305,7 Ringen vom Stand. Das reichte bei der Siegerehrung für den guten 3. Platz.
Wolfgang Frommer erreichte 311,1 Ringe und belegte am Schluss den 4. Platz. Wolfgang startete Nachmittags noch bei 50 Meter liegend. Er hatte Probleme mit der Optik seiner Waffe, erreichte trotzdem noch 301,0 Ringe. Das bedeutete in der Endabrechnung wiederum den 4. Platz im Einzel und den hervorragenden1. Platz mit der kombinierten Mannschaft, HSG und Seerose, mit den Schützen Georg Heigl, Walter Färber und Wolfgang Frommer. Herzlichen Glückwunsch an alle, für die guten Leistungen bei dieser Bayerischen Herbstmeisterschaft.
Wie jedes Jahr begeht die Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. am letzten Wochenende im Juli ein großes Event. 33,33 % der Mitglieder (19 Erwachsene, 2 Jugendliche) trafen sich heuer zur Jahreshauptversammlung und zum anschließenden Grillfest am 27.07.2024 mit etlichen Gästen.
In diesem Jahr standen wieder die Wahlen des gesamten Schützenmeisteramtes an. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Harald Stadler, der als Beisitzer das Ehepaar Frommer berief. Die Wahlen konnten satzungsgemäß per Handzeichen durchgeführt werden, da keiner die schriftliche Abstimmung verlangte. Das Ergebnis ist für den „alten“ und wiedergewählten Schützenmeister Manfred Meinert sehr erfreulich. Zum einen wurde die eingespielte Crew weitgehend in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt, zum anderen votierten die Mitglieder nun zum sechsten Mal für ihn.
Meinert ließ an seiner Zufriedenheit keinen Zweifel, denn alle folgten seinen Vorschlägen einstimmig. Zwei Funktionen wurden neu besetzt, da sich die Amtsinhaberinnen nicht mehr zur Wahl stellten. Als zweite Damenleiterin übernimmt nun Bärbl Wüst die Aufgaben von Christl Dolles. Kathrina Hammerl kandidierte als zweite Kassiererin auch nicht mehr. Meinert fiel ein Stein vom Herzen, als sich Alexa Bender sofort für die Übernahme dieses Amtes bereit erklärte und auch gewählt wurde.
Vor den Wahlen erfolgte der Kassenbericht von Fritz Leykauf, der die Einnahmen sowie Ausgaben aufzeigte und feststellte, dass die SG keine finanziellen Sorgen hat. Da die Kassenführung durch die Kassenprüfer keine Beanstandungen aufwies, konnte auch die Entlastung des Kassiers und des Schützenmeisteramtes vollzogen werden, die einstimmig ausfiel.
Besorgt um den Mitgliederstand trug SM Meinert seinen Bericht vor. Er erklärte, dass dieser wieder rückläufig ist und somit bei 63 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr von 65 liegt. Ein großes Manko ist die geringe Anzahl von Jugendlichen, die nur mit zwei Schützen zu Buche schlägt. Aus diesem Grund war auch die Teilnahme am Kinder- und Jugendfest in Neutraubling mit dem „Tag der offenen Tür“ so wichtig.
Die weiteren Berichte sowohl des Sport- als auch des Jugendleiters sowie der Damenleitung zeigten auf, dass die SG sich bei etlichen Wettkämpfen beteiligten und sehr erfolgreich war.
Im Rahmen des anschließenden Grillfestes wurden die Ehrungen verkündet. So erhielt Helmut Rob in Abwesenheit die Urkunden vom KSV, BSSB und DSB sowie die entsprechenden Nadeln für seine langjährige Mitgliedschaft von 40 Jahren bei der SG. Christian Ritter wurde für seine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für die Bereitschaft und Ausübung als langjährige Kassenprüfer bekamen Oliver Stadler (in Abwesenheit) und Michael Meinert Urkunde und Ehrennadel des BSSB „in Anerkennung“. Des Weiteren – und dies ist eine ganz besondere Ehrung – erhielten Lenka Martincova und Roman Martinec vom BSSB in Würdigung ihrer Verdienste um das Schützenwesen das von seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern gestiftete Protektorabzeichen.
Schlussendlich bedankte sich SM Meinert bei den Funktionsträgern für ihr Engagement, allen Mitgliedern für ihre Treue zur Schützengesellschaft und für die vielen Geld- und Sachspenden, die das Grillfest alljährlich ermöglichen und zu einem erfolgreichen Event werden lassen.
Die Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. hat die Einladung des Schützenmeisters Christian Bauer der Schützengesellschaft Freischütz Niedertraubling e. V. gerne angenommen. Der Grund des Besuches war, die neuen Räumlichkeiten des Nachbarvereins zu inspizieren, die sich wieder im neu erbauten Gasthaus „Altes Schloss“ befinden.
Bereits im April 2024 fand die offizielle Einweihung des neuen Schießstandes mit kirchlicher Segnung und Ehrengästen statt. Für die Seerose sollte es jedoch einen separaten Termin geben und so ließ es sich die Vorstandschaft rund um den SM Christian Bauer nicht nehmen, die Seerose-Schützen zu einem speziellen Preisschießen am 8. Juni 2024 einzuladen.
13 Mitglieder der SG Seerose nahmen daran teil. Während die einen bei Kaffee und Kuchen erste Fachgespräche führten, begutachteten die anderen die neuen vier elektronischen Schießbahnen. Alle waren der Ansicht, dass die umfangreichen Arbeiten zu einem sehr guten Gesamtergebnis geführt haben. Etwas schmunzelnd merkte der SM von Neutraubling, Manfred Meinert, nach dem Preisschießen an, dass das Umfeld und die Anlage selbst zu den hervorragenden Treffern beitrugen. Bei denen, die leicht bis weiter das Ziel verfehlten, und da gehörte SM Meinert dazu, war ausschließlich die mangelnde Tagesform schuld.
Insgesamt nahmen 41 Personen an dem Pokalschießen teil, wobei die besten zehn Schützinnen bzw. Schützen mit schönen Preisen prämiert wurden.
Den freundschaftlichen Wettkampf gewann mit einem 58,0 Teiler Christl Dolles, gefolgt von vier weiteren Schützen aus Neutraubling wie Lieselotte Frommer (61,2) Wolfgang Frommer (70,5), Fritz Leykauf (106,8) und Lenka Martincova (124,7). Sechster wurde der Gastgeber Christian Bauer mit einem 134,2 Teiler. Einen 156,5 Teiler erreichte Margit Meinert (SG Neutraubling), gefolgt von drei Niedertraublingern wie Carsten Seefelder (226,5), Doris Seefelder (238,4) und Tobias Parzefall (245,7).
Nach der lockeren Siegerehrung gab es ein Abendessen, eine kulinarische Köstlichkeit vom Betreiber des Gasthauses „Altes Schloss“, das alle Enttäuschungen über das Verfehlen eines Preises wettmachte.
Die Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. bedankte sich herzlich für die großzügige Einladung und wünschte den Gastgebern allzeit „Gut Schuss“.
Drei Mitglieder des Segelclubs Ratisbona e. V. Regensburg waren unter den besten fünf „Schnupperschützen“ und gewannen jeweils einen Pokal, den die Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. im Rahmen des Kinder- und Jugendfestes ausgelobt hat.
Selten war das Vereinsheim der Schützengesellschaft in der Uhlandstraße 7 so mit Jugendlichen gefüllt wie an diesem Tag, und selten war die Spannung so ausgeprägt wie zu diesem Augenblick um 16:30 Uhr als die Siegerehrung begann. Jede „Schnupperschützin“ bzw. jeder „Schnupperschütze“ hoffte, einen Pokal mit nach Hause nehmen zu können. Bei der Nennung der Siegernamen war die Überraschung groß und in den jeweiligen Gesichtern wechselte die Anspannung in ein zufriedenes Lächeln. Die Freude über den errungenen Sieg konnten alle sehen und diese hielt zumindest bis zum Siegerfoto an.
Zu Beginn der Siegerehrung erklärte der 1. Schützenmeister Manfred Meinert, dass entgegen der Ausschreibung die ersten drei Sieger zu prämieren, aufgrund der großen Beteiligung – ca. 100 „Schnupperschützen“ – nun die besten fünf Teilnehmer geehrt werden. Ein entsprechender Applaus hieß die Entscheidung gut.
Platz fünf bis drei belegten Jungs mit beachtlichen Ergebnissen knapp über 80 Ringe in Zehntelwertung bei zehn Schuss. Zwei Mädels machten das Rennen unter sich aus. So errang die Zweite 90,2 und die Erste großartige 90,5 Ringe. Auf Anfrage sind die beiden „Schnupperschützinnen“ in keinem Schützenverein und hatten auch noch nie ein Luftdruckgewehr in den Händen. So merkte der Schützenmeister für beide an, dass es sehr schade wäre, ein solches Talent zukünftig nicht auszubauen.
Bevor es zum Fototermin ging, wurden alle Siegerinnen und Sieger gefragt, ob sie der Veröffentlichung eines Siegerbildes zustimmen, was alle bejahten. Dennoch wird auf die Nennung der Namen verzichtet.
Bei der Verabschiedung drückte Meinert die Hoffnung aus, dass die errungene Trophäe bei den Pokalgewinner und –gewinnerinnen einen Ehrenplatz finden wird.
Bei der Sportlerehrung 2024 war auch eine Schützin der Seerose eingeladen. Lieselotte Frommer wurde für ihre gute Platzierung bei der Bayerischen Herbstmeisterschaft in München-Hochbrück geehrt. Der Verein gratuliert recht herzlich.
Nun steht es fest, dass sich die Auflagemannschaft der Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. den Aufstieg von der Gauliga A in die Bezirksliga erkämpft hat. Lieselotte Frommer, Wolfgang Frommer und Helmut Burkhardt, der sich mit Josef Szabo abwechselte, bestritten alle zehn Wettkämpfe ohne Niederlage. Am letzten Wettkampftag, zu dem der 1. Schützenmeister Manfred Meinert extra zur „Schützengesellschaft Almenrausch Grünthal 1“ fuhr, gratulierte herzlich vor Ort zu dem weiteren Sieg und dem Rundenabschluss ohne Punktverlust.
Seit Oktober 2023 besuchten sich die sechs Mannschaften der Gauliga A im fairen, sportlichen Wettstreit für die Hin- und Rückrunde, die am 12. März 2024 endete. Das heißt, dass die Schützinnen sowie Schützen die widrigen Wetterverhältnisse in den Wintermonaten ignorierten und sich vielmehr auf den Kampf um jeden Zehntelring konzentrierten. An dieser Stelle darf durchaus in Erinnerung gebracht werden, dass der Zehner, der einen Durchmesser von 0,5 mm aufweist, mit einem Diabolo von 4,5 mm Durchmesser aus 10 Metern Entfernung zu treffen ist. Das Geschoß ist also größer als das anvisierte Ziel. Der Abstand zu den nächsten äußeren Ringen beträgt jeweils 2,5 mm. Lauscht man den Gesprächen unter Wettkampfschützen, so ist die Aussage die, dass alles unter einem 10,5 Treffer kein guter Schuss ist; das beste Ergebnis ist eine 10,9 und somit das absolute Zentrum.
Unter diesen Gesichtspunkten sind die Leistungen der Mannschaftsmitglieder besonders herauszuheben.
So errang Wolfgang Frommer in der Einzelaufstellung den 1. Platz mit einem Ringdurchschnitt von 312,92 Ringen über alle Kämpfe. Lieselotte Frommer steht auf dem vierten Platz der Rangliste mit einem Ringdurchschnitt von 310,25 Ringen. Helmut Burkhardt hat nicht alle zehn Termine bestritten und ist somit nicht im Ranking gelistet; sein Durchschnitt liegt bei 310,74 Ringen. Gleiches gilt für Josef Szabo, er weist einen Ringdurchschnitt von 309,1 Ringen auf.
Es muss betont werden, dass es sich hier jedoch um einen Mannschaftssport handelt und die Summe der Einzelergebnisse zählt. Die SG Seerose hat mit einem Ergebnis von 9338,5 Ringen die Gauliga A abgeschlossen. Dies ist ein großer Abstand zu der zweitplatzierten Mannschaft, der Kgl. priv. HSG Regensburg 2, die 9265,7 Ringe erzielte.
Ab Herbst 2024 wird in der Bezirksliga wieder alles auf Anfang gesetzt. Hier erwartet die Auflagemannschaft der SG Seerose eine besondere Herausforderung, denn um dort zu bestehen bedarf es einer Steigerung. Nur wer eine durchschnittliche Mannschaftsleistung von mindestens 940 Ringen pro Wettkampf erreicht - das aktuelle Abschlussergebnis der Gaulige A weist 933,85 Ringe für die Seerose aus -, hat eine Aussicht auf den Verbleib in dieser Liga.
Die Seerosemannschaft wird diese Außenseiterrolle annehmen und erwartet die sportliche Auseinandersetzung mit den leistungsstarken Mitstreitern mit großer Spannung.
Das traditionelle Er- und Sie-Schießen der Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. hatte am 08. März 2024 seine Premiere. Nun fragt sich der aufmerksame Leser: „Wie geht denn das zusammen?“
Dazu aber erst im Folgenden. Das Wichtigste, die Gewinner vorab. Wie bereits mehrmals berichtet, wird das beste Resultat einer Serie (10 Schuss) der Schützin mit dem des Schützen addiert und so ein Ranking erstellt. Platz 1 barg bereits eine große Überraschung; kaum dem Verein angehörig, erzielte unsere amtierende Schützenliesl Alexa Bender 143 Punkte auf der sogenannten Glücksscheibe.
Ihr Wettkampfpartner Helmut Wüst, ein Urgestein bei der Schützengesellschaft, traf von den 180 möglichen Punkten 150. Als Summe ergaben sich 293 Punkte und somit Rang 1., gefolgt von zwei Routiniers, die 272 Punkte schafften. Sowohl Lenka Martincova als auch Wolfgang Frommer trafen 136 Punkte. Die beiden Ehepartner der vorgenannten zweiten Sieger erreichten mit 253 Punkten den dritten Platz. So kam Lieselotte Frommer auf 124 Punkte und Roman Martinec auf 129. Insgesamt wurden zehn Wettkampfpaare mit jeweils einer Flasche „Zielwasser“ (Sekt oder Wein) bedacht.
Da jede Schützin bzw. jeder Schütze 4 x 10 Schüsse abgab, wurde auch ein Preis über die 40 Schuss als Einzelwertung ausgelobt.Alexa Bender konnte 493 von 720 Punkten für sich verbuchen und war somit die beste Schützin des Abends. Bei den Herren kristallisiertesich Wolfgang Frommer mit 483 Punkten heraus. Nun zur Auflösung des mutmaßlichen Widerspruchs, Tradition kontra Premiere. Der elektronische Schießstand der Schützengesellschaft wurde bereits im Herbst 2016 in Betrieb genommen, jedoch fehlte noch eine Software des Herstellers, die eine Glücksscheibe, die die Grundlage eines Er- und Sie-Schießens ist, auswerten konnte.
Dennoch hielt die Schützengesellschaft an dem Traditionsschießen fest, indem fleißige Helfer speziell für diesen Zweck die Bahnen wieder umständlich in Seilzuganlagen auf- und rückbauten. Nach Corona klügelte der erste Sportleiter Roman Martinec ein System aus, dass das Er- und Sie-Schießen auf den elektronischen Ständen zuließ, jedoch ohne Glücksscheibe. Diese besagte Scheibe ist keine übliche runde Zielscheibe, sondern ein Quadrat mit einer Unterteilung von bestimmten kleinen Zahlenquadraten, deren Wert jeweils 1, 3, 5 bzw. 9 ist. Trifft die „Kugel“ genau in den Kreuzungspunkt der Vierecke und reißt so alle umliegenden Felder an, so kann das Maximum von 18 Punkten erzielt werden. Endlich war der Hersteller in der Lage, all diese Faktoren in einer Software zu realisieren.
Die Schützengesellschaft kaufte dieses Programm, Roman Martinec arbeitete sich in dieses ein und somit konnte das Er- und Sie-Schießen erstmals auf den elektronischen Schießbahnen durchgeführt werden.
Nun stand der Premiere nichts mehr im Wege und so lud derSchützenmeister Manfred Meinert zu diesem Event ein. 11 Schützinnen und 14 Schützen sowie weitere Gäste folgten der Einladung. Meinert freute sich besonders, dass er die Eltern von Jungschützen und Tanja Stadler, die sich alle am Wettkampf beteiligten, begrüßen durfte, denn der 1. Bürgermeister Harald Stadler war aufgrund einer Terminüberschneidung leider verhindert.
Das Er- und Sie-Schießen war nicht nur ein Wettkampf mit besonderer Modalität, sondern auch ein gelungenes Zusammenkommen in geselliger Runde, dank der vielen Helfer für die Bewirtung mit Speis und Trank.
Der 09.12.2023 ist ein besonderer Tag, so der 1. Schützenmeister Manfred Meinert, denn die Schützengesellschaft Seerose Neutraubling e. V. kürt nicht nur ihre Schützenkönige, sondern feiert auch das 70-jährige Bestehen der Schützengesellschaft. Für diesen außergewöhnlichen Gedenktag fertigte Lenka Martincova zwei wunderschön bemalte Jubiläumsscheiben an.
Bürgermeister Harald Stadler übergab zusammen mit Ehrenschützenmeister Wolfgang Frommer die Luftpistolen-Jubiläumsscheibe an Reinhilde Seidl (255,6 Teiler) und die Luftgewehr-Jubiläumsscheibe an Christian Ritter, der mit einem 43,8 Teiler den Wettstreit für sich entschied. Christian Ritter war die Freude sichtlich anzusehen, denn er wurde auch von der Vorjahreskönigin Lieselotte Frommer zum Luftgewehrkönig 2023 mit einem 65,2 Teiler ausgerufen. Vizeluftgewehrkönigin wurde Lenka Martincova mit einem 69,2 Teiler. Die Kette und somit auch die Würde des Luftpistolenkönigs (31 Teiler) übernahm Michael Meinert von der Vorjahreskönigin Lenka Martincova. Die Ehre der Vizeluftpistolenkönigin (515,8 Teiler) wurde Reinhilde Seidl zuteil.
Bei der Jugend unterbrach Albert Wesgeim mit einem 458,2 Teiler die Siegesserie von Jonathan Dinkevich, der die Jugendkette und den Königspokal an Wesgeim weitergab. Raphael Matz kann sich im Jahr 2023 Vizejugendkönig (828,7 Teiler) nennen. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Proklamation der Schützenliesl, die eine Überraschung barg. Erst im September 2023 wurde Alexa Bender Mitglied bei der Schützengesellschaft und war bei ihrem ersten Königsschießen bereits erfolgreich. Margarete Meinert, die Vorjahresschützenliesl und Spenderin des Pokals, konnte diesen an Alexa Bender weitergeben. Zusätzlich gratulierte Schützenmeister Meinert mit einem Blumenstrauß.
Neben der Königsproklamation wurde eine Reihe von Wanderpokalen und „Scheiben“ überreicht. Als großer „Abräumer“ kann Helmut Burkhardt genannt werden. Burkhardt gewann sechs von elf Preisen. Als Gewehrschütze blieb ihm der für Luftpistole ausgelobten „Fritz Heuschneider Teller“ verwehrt, den Reinhilde Seidl gewann. Besonderer Dank geht an Frau Christa Höglmeier, die Tochter von Fritz, die zu seinem Gedenken dem Verein eine beachtliche Spende überreichte.
Im Rahmen der Veranstaltung konnten auch 14 Jahresmeister geehrt werden. Hierzu erklärte der 1. Schützenmeister, dass nur die Schützinnen bzw. Schützen in die Wertung kommen, die über das Schießjahr mindestens 15 Einträge eingebracht haben. Aus diesen 15 Wertungen wird die Durchschnittsringzahl ermittelt. Mit 39 Notierungen war Helmut Burkhardt der Trainingsfleißigste. Dass sich das Vereinsleben nach Corona wieder normalisiert hat, spiegelt sich bei den 14 Jahresmeistern wider, denn im Vorjahr erreichten lediglich sieben Vereinsmitglieder die erforderlichen 15 Wertungen.
Bürgermeister Harald Stadler griff auch in seinem Grußwort u. a. die sich normalisierende Zeit nach Corona auf. Er stellte heraus, dass er immer gerne zu den Schützen kommt, denn er habe ja auch eine gewisse jugendliche Erfahrung mit dieser Sportart.
Markus Pesth, SPD-Fraktionsvorsitzender, spannte in seinem Grußwort einen interessanten Bogen zwischen dem aktuellen Vereinsleben und einer Vereinsführung mit künstlicher Intelligenz. Des Weiteren überreichte er den Pokal der SPD-Fraktion an den Sieger, nämlich an Helmut Burkhardt (20,8 Teiler).
Meinert konnte zur Jubiläumsveranstaltung 35 Mitglieder und Gäste wie Herrn Bürgermeister Harald Stadler, Gau-Ehrenmitglied und Sektions-Ehrenmitglied Albert Schweiger sowie SPD-Fraktionsvorsitzenden Markus Pesth begrüßen. Leider entschuldigte sich CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Philipp Ramin aus wichtigen Gründen und betonte, dass er gerne gekommen wäre.
Gerade in der Weihnachtszeit sind Geschichten an der Tagesordnung, so Meinert und teilte mit, dass auch er eine Geschichte erzählen will, jedoch keine Weihnachtsgeschichte, sondern vielmehr eine Erzählung einer wundersamen Entwicklung.
Kurz zeigte Meinert auf, dass sich im Juli 1953 im Gasthaus Groitl die Herren Josef Schreiber, Hermann Kronseder sowie Herbert Scholz trafen und den Schützenverein als reinen Gesellschaftsverein für Herren gründeten. In seinem Resümee stellte Meinert zwei Schützenmeister heraus. Zum einen würdigte er Gustav Frotscher, der 37 Jahre den Verein führte, zum anderen den Ehrenschützenmeister Wolfgang Frommer, der 16 Jahre als 1. Schützenmeister die Geschicke der Schützengesellschaft Seerose Neutraubling lenkte und noch heute mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Um die Zuhörer nicht zu lange mit der Vereinsgeschichte zu strapazieren, verwies Meinert auf die Vereinshomepage, in der die wichtigsten Daten aufgeführt sind.
Letztlich dankte der 1. Schützenmeister noch allen Funktionsträgern für ihr Engagement und den Mitgliedern für ihre Treue zum Verein.
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